Dritter Platz bei der Europameisterschaft in Györ

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Im Januar konnte sich unsere Isabella Straub für die alljährlich stattfinden Europameisterschaften im Luftgewehr qualifizieren. Dieses Jahr fanden sie in der ungarischen Stadt Györ statt.

Nach der Ankunft am Mittwoch startete am Donnerstag auch gleich das Training. Nach einem holprigen Anfang und einer kleinen Reparaturpause konnte das Training doch noch einigermaßen gerettet werden und einem erfolgreichen Wettkampf stand eigentlich nichts mehr im Wege. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl bei den Damen mussten zwei Durchgänge geschossen werden. Im ersten war gleich Isabella mit ihrer Teamkollegin Barbara Engleder dran. Isabella schoss einen gleichmäßigen Wettkampf aber es fehlten immer ein paar Zehntel und so kam ein mäßiges Ergebnis (409,9) heraus. Sie hat bis zum letzten Schuss gekämpft und gearbeitet aber manchmal gibt es so Tage an denen das Quäntchen Glück einfach fehlt. Bei ihrer Teamkollegin Barbara lief es hingegen um einiges besser. 417,5 Ringe und ein vorläufiger 2. Platz standen für sie auf dem Tableau. Für die Mannschaft war das erst mal der 5. Platz, es fehlten aber nur 1,5 Ringe auf Platz 3, das ließ Grund zum hoffen. Jetzt hieß es Daumendrücken für Jolyn Beer, und dass es vielleicht doch noch für eine Medaille reicht. Mit einem souveränen Wettkampf und einer grandiosen Endserie von Jolyn erreichte die Mannschaft doch noch den 3. Platz, hinter Ungarn (1. Platz) und Russland (2. Platz). Es waren nur 0.4 Ringe auf Platz 4, ein Hauch von nichts.

Nun hieß es allerdings nochmal Daumendrücken für Barbara die es in’s Finale schaffte. Nach einem holprigen Start pendelte sie sich doch um Platz 3 ein, allerdings ziemlich knapp vor einer Schweizerin. Vor ihrem letzten Schuss lag sie auf Platz 3, 0.1 Ringe in Führung. Doch dann kam das Missgeschick, eine 9,7 und sie verlor die Medaille nur um einen halben Ring.

Isabella startete auch noch im nichtolympischen und ziemlich neuen Mixed-Team-Event. Hier schießt ein Mann und eine Dame jeweils 25 Schuss im Vorkampf. Die ersten 8 schaffen es jeweils in ein Halbfinale. Die beiden ersten der Halbfinals schießen die Gold- und Silbermedaille aus, die jeweils zweiten die Bronzene.

Nach einem schwachen Start von Isabella konnte sie doch noch mal zeigen was in ihr steckt und sie holte enorm auf. Ihr Teamkollege Julian Justus schoss einen konstant guten Wettkampf. Sie belegten zusammen Platz 5. Das bedeutete die Qualifikation für das Halbfinale. Trotz Pech in der Auslosung, Serbien erste im Vorkampf, Ukraine zweite und Ungarn achte, konnten sich die beiden den zweiten Platz erkämpfen, zwischenzeitlich waren die beiden sogar erster. In einem super spannenden Kampf reichte es am Ende hauchdünn nicht für Bronze.

Alles in allem war es ein super Wettkampf, mit Höhen und Tiefen und einiger Erfahrung und einer Bronzemedaille mehr im Koffer.
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